Störungen der Schluckfunktionen

„Essen? Ständig dieses blöde Verschlucken!“
Haben Sie Angst vor dem Essen, weil Sie fürchten sich zu verschlucken?  Meist trauen sich die Betroffenen nicht mehr zu gemeinsamen Feiern, bei denen gegessen und getrunken wird, weil Sie fürchten negativ aufzufallen. Häufig kommt es zur Gewichtsabnahme, da das Essen gemieden wird.
Wir haben Konzepte, mit denen das Verschlucken deutlich reduziert wird und die Nahrungsaufnahme wieder sicherer möglich ist.

Mutismus im Kindes- und Jugendalter

„Ich sag dir nichts.“
Auf Menschen außerhalb des engsten Vertrautenkreises wirkt Ihr Kind abweisend oder gar verzögert? Es spricht von sich aus nicht und antwortet kaum oder gar nicht auf Fragen?  Zu Hause erleben Sie Ihr Kind aber vollkommen anders, da es dort wortgewandt und ohne Punkt und Komma erzählen kann. Oft hörten wir die Leidensgeschichte von Eltern, die jahrelang falsche Diagnosen bekamen.
Wir nutzen Konzepte, mit denen das Schweigen überwunden werden kann und die in der Regel schon innerhalb der ersten zehn Stunden zu ersten wesentlichen Veränderungen führen.

Redeflussstörungen wie Stottern und Poltern

„Red‘ langsamer und hol nochmal tief Luft.“

Wenn das Stottern die gemeinsame Kommunikation ins Stocken geraten lässt, bekommen die Betroffenen oft genau diesen Satz zu hören. Der Ratschlag ist gut gemeint, setzt die Stotternden aber unter Druck und spiegelt die  Unwissenheit und Hilflosigkeit ihres Umfeldes  wieder.  Dem Stotternden kann geholfen werden !
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass mit den von uns genutzten Konzepten  in weniger als 30 Therapieeinheiten der Leidensdruck gesenkt  und die Kontrolle über das eigene Sprechen verbessert wird.

Sprechstörungen aufgrund neurologischer Erkrankungen oder traumatischen Ereignissen (Dysarthrie, Sprechapraxie)

„Hast du zu viel getrunken?“
Klingt Ihr/-e Angehörige/-r so als ob er/sie ein Glas zu viel getrunken hat, weil die Aussprache verwaschen ist und eventuell der Mund schief hängt? Obwohl er/sie gar nichts getrunken hat? Dann können es Begleitsymptome einer Dysarthrie sein, die als Folge von Schlaganfällen, Schädel-Hirn-Traumata, Parkinson oder Multiple Sklerose entstehen können. Durch die genannten Erkrankungen sind Muskelgruppen, die am Sprechen beteiligt sind, geschwächt, gelähmt oder im nervlichen Zusammenspiel gestört. Über die jahrelange Zusammenarbeit mit Patienten, denen ähnliches wiederfahren ist, haben wir effektive Behandlungsmöglichkeiten gefunden, um die Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern.

Sprachstörungen nach neurologischen Erkrankungen (Aphasie)

„Plötzlich sprachlos!“
Die Folgen von Schlaganfällen oder Tumoren können sich neben den Veränderungen in Ihrem Alltag auch in der Sprache zeigen. Die richtigen Worte zu finden, das Gesagte zu verstehen oder Lesen und Schreiben funktionieren nicht mehr wie vorher. Oft kommt es zu Versprechern oder es entstehen Missverständnisse. Ihr Familienmitglied oder Freund/-in wirkt plötzlich sprachlos und ist in der Lebensqualität eingeschränkt,  weil er/sie sich nicht mehr mitteilen kann oder nicht mehr alles versteht. Mit unseren Therapiemethoden haben wir die Chance, Sie zu unterstützen und zuverlässig zu begleiten. Von Anfang an entwickeln wir mit Ihnen Strategien, mit denen Sie sich über die notwendigen Bedürfnisse im Alltag verständigen können.

Störungen der Mundmuskelfunktionen (myofunktionelle Störungen)

„Mund zu!“
Der Mund steht offen, die Zunge liegt zwischen den Zähnen und die Aussprache ist undeutlich? Das sind typische Merkmale einer myofunktionellen Störung. Das bedeutet, dass das Muskelgleichgewicht oder die Bewegungsabläufe im Mundraum nicht intakt sind. Mit unseren konzipierten Trainings schaffen wir es im Schnitt in 10-15 Therapiestunden Lippen und Zunge in Form zu bringen.

Störungen und Verzögerungen bei Aussprache, Wortschatz und Grammatik in der kindlichen Sprachentwicklung

„Red‘ mal ordentlich?“
Erste Anzeichen für den verzögerten Spracherwerb sind spätestens ab dem Alter von 24 Monaten erkennbar. Das Erinnern, „Red‘ mal ordentlich!“,  und andere gut gemeinte Tipps verändern nichts! Sie und andere verstehen Ihr Kind schlecht? Ihr Kind vertauscht möglicherweise Laute oder lässt sie weg, bildet grammatikalisch komische oder halbe Sätze oder es hat einen zu geringen Wortschatz. Das können erste Anzeichen einer Störung in der Sprachentwicklung sein. Diese Auffälligkeiten treten sowohl bei Kindern auf, die mit zwei Sprachen aufwachsen, als auch bei Kindern mit einer Muttersprache. Die Ursachen sind vielfältig und befinden sich in der Spanne von Geburt bis zum Schulalter. Durch viel Erfahrung und Patientenbegleitung haben wir ein Therapiekonzept entwickelt, kindliche Sprachentwicklungsstörungen bereits innerhalb von 20-25 Therapieeinheiten erfolgreich zu behandeln.

Organischen und funktionellen Stimmstörungen

„Ich krächze wie ein Rabe!“
Treten Heiserkeit, Stimmversagen und Missempfindungen beim Sprechen auf, so hat das häufig funktionelle Ursachen- d.h. das Problem liegt dann vor allem an der Art und Weise wie die Stimme eingesetzt wird. Stimmschonung bringt hier dann keine Erfolge, denn das Problem liegt in der Umsetzung und nicht am Belastungsgrad. Sollten Sie also krächzen wie ein Rabe, ohne dass eine organische Ursache gefunden werden kann, dann wenden Sie sich an uns. Unser Behandlungskonzept für den Bereich der Stimmstörungen erbringt bereits innerhalb von 20 Therapieeinheiten Erfolge.

Kindliche Hörstörungen

„Hörst du schwer?“

Kommen Kinder gehörlos oder mit schwergradigen Beeinträchtigungen des Hörens zur Welt, verläuft der Spracherwerb grundsätzlich anders. Wenn es das Ziel ist, dass betroffene Kinder die Verbalsprache erlernen, sind Sie bei uns an der richtigen Adresse. In unserer Praxis behandeln und betreuen wir Patienten mit Hörschädigung nach unseren Konzepten nunmehr seit Jahrzehnten erfolgreich- vom frühen Kindesalter.

Zentralauditiven Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen

„Hör endlich hin! “
Kommt es im Alltag zu Missverständnissen und scheinbaren Problemen im Sprachverstehen, so haben  diese nicht immer etwas mit Störungen des Mittel- oder Innenohres zu tun. Auch die Verarbeitung akustischer Reize und vor allem deren Interpretation können beeinträchtigt sein- und zwar im Hirn selber. Diese Kinder können also nichts dafür, wenn sie abgelenkt erscheinen oder nicht zuhören. Wir blicken auf nunmehr jahrelange Erfahrung in der Therapie solcher Patienten zurück und  unterstützen hier mit unseren Konzepten sowohl im Vorschulalter als auch danach wirksam.